Dieses Glossar erklärt Ihnen Formate und Abkürzungen rund um Etikettendruck.

Tintenstrahl/Inkjet - Druckverfahren

Der Farb-Tintenstrahl tritt über eine Düse aus dem Druckkopf aus. Dieser Strahl wird über einen piezoelektrischen Wandler, der sich hinter der Düse befindet, moduliert, so dass ein gleichmäßiger Zerfall (Rayleigh'scher Tropfenzerfall) in einzelne Tropfen erreicht wird. Über eine Ladeelektrode werden die so gebildeten Tropfen nun mehr oder weniger stark elektrostatisch aufgeladen. Die 10 bis 40 m/s schnellen Tropfen durchfliegen anschließend eine größere Ablenkelektrode, wo sie - abhängig von ihrer spezifischen elektrischen Ladung – seitlich abgelenkt werden. Je nach Gerätetyp gelangen nun die geladenen bzw. die ungeladenen Tropfen auf das Papier. Nicht benötigte Tropfen werden bereits am Druckkopf wieder aufgefangen und erneut dem Tintenkreislauf zugeführt.
Tinte
Die in Tintenstrahldruckern verwendete Tinte wird bei den meisten Herstellern auf Wasserbasis hergestellt und mit einigen Additiven versetzt. Diese verhindern das zu schnelle Eintrocknen und insbesondere das Durchtrocknen in der Düse, so dass die Selbstreinigung des Druckers eine Chance hat, verstopfte Düsen wieder in Gang zu bringen. Weitere Zusätze zur Verbesserung der Farbechtheit und der Leuchtkraft werden herstellerspezifisch zugegeben. Um farbig drucken zu können, benötigt ein Tinten(strahl)drucker Tinten in den Farben Cyan, Magenta, Gelb und Kontrast(CMYK-System). Durch Über- und enges Nebeneinanderdrucken (subtraktive Farbmischung) lassen sich aus diesen Grundfarben fast alle Farben, sogar Schwarz mischen.
DPI
Ausgeschrieben: dots per inch (dpi, Punkte pro Zoll).Dies ist ein Maß für die Bildauflösung elektronischer Bilddateien und der Geräte, mit denen sie erstellt, verarbeitet oder wiedergegeben werden. Um einen ordnungsgemäßen Ausdruck auf Papier bzw. Etiketten zu erreichen braucht ein Bild mind. 300dpi.
Dateiformate und Grafikprogramme
Die Farb-Etikettenlayouts können Sie mit einem herkömmlichen Bildbearbeitungsprogramm bzw. Grafikprogramm erstellen. Die meist angewendeten und vom Hersteller empfohlenen Programme sind Adobe Photoshop, Corel Draw und Illustrator. Die Nice Label- Software ist im Lieferumfang der Etikettendrucker LX 400/810 enthalten. Mit dieser Software können auch ohne große Vorkenntnisse Bilddateien wie z.B. JPEG. BMP. TIF in die Vorlage eingefügt werden. Um einen photorealistischen Ausdruck auf Papier bzw. Etiketten zu erreichen braucht die zu druckende Bild-Datei mind. 300dpi.
Thermo direkt-Druckverfahren
Mit einem Thermodruckkopf bzw. einer Thermoleiste wird dabei direkt auf ein thermosensitives Spezialpapier gedruckt, welches sich bei Erhitzung schwärzt. Die Ausdrucke sind in der Regel Schwarz/Weiß, können jedoch auch zweifarbig sein.
Thermotransfer-Druckverfahren
Beim Thermotransferdruck wird über dem Papier eine spezielle Farbfolie (es werden keine Gewebefarbbänder, sondern mit Farbe beschichtete Thermotransfer-Folien verwendet) unter einem Thermodruckkopf hindurch geführt, der hunderte von computergesteuerten Heizelementen besitzt, die das Druckbild übertragen. Wird ein Heizelement angesteuert und dessen Kopf erhitzt, schmilzt in der Folie die Farbschicht und wird auf das Papier übertragen. Ihre glatte Oberfläche sorgt für einen exakten Farbaufdruck und erzielt eine hervorragende Druckqualität. Diese Art Druck ist leicht durch einen höheren Oberflächenglanz als bei den meisten anderen Druckverfahren erkennbar.
Aufroller/Rewinder
Das umständliche manuelle Aufwickeln von bedruckten Etiketten auf Etikettenrollen entfällt und erspart effektiv mehr Zeit. Die Farbetikettenrollen sind für die automatische Etikettierung weiter zu verwenden.
Cutter/ Schneidevorrichtung
Eine Schneidevorrichtung, die an der Vorderseite des Farbetikettendruckers angeschlossen wird. Damit schneidet man je nach Bedarf das Material z.B. Endlosrollen.
Minimale und maximale Etikettenbreite
Die zu druckenden Farbetiketten können eine Breite von 3,81 cm bis zu 20,32 cm und die Länge kann sogar bis zu 60,96 cm betragen.
Etikettiermaschine
Bei Rollenetiketten ist es grundsätzlich möglich auch Selbstklebeetiketten mit einer Etikettiermaschine halb- oder vollautomatisch auf Verpackungen/Flaschen anzubringen. Wichtig! Das Trägerband sollte nicht perforiert sein nach jedem Etikett und die Laufrichtung der anzubringenden Etiketten muss schon bei Etikettenbestellung bzw. Sonderherstellung vorgegeben werden. Laufrichtung Für Laufrichtung wird bei Druckereien und Etikettenhersteller die Begriffe Breitbahn oder Schmalbahn dafür benutzt um bei einer Herstellung oder Bedruckung der Etiketten die richtige Maße auf Ihren Druckermaschinen bzw. Stanzformenbestellungen angegeben werden kann. Bei einer Etikettiermaschine ist es wichtig wie das Etikett nun auf Verpackungen/Flaschen aufgeklebt/angebracht wird quer-Breitbahn oder hoch-Schmalbahn. Druckkostenermittlung Die Druckkostenermittlung kann man nicht abschätzen wenn keine Musterdrucke vom Layout erstellt worden sind. Da es sich hier um einen individuellen Druck handelt bei dem Sättigung, niedrige- hohe Qualität und andere Kriterien eingestellt werden können ist es nicht zu errechnen wie hoch die Kosten letztendlich sind. Eine aussagekräftige Kostenaufstellung erhalten Sie nur bei schon bei produzierten Etikettenlayouts. Einen Musterkosten Aufstellung kann bei One Point angefordert werden.




(c)2008 bei One Point Storage Systems GmbH
sehen Sie auch unseren Blu-ray Kopierer Shop